Wir begrüßen die Einigung auf den Zukunftsplan
10.09.2026
Die Beschäftigten haben bereits einen erheblichen Beitrag zur Zukunftssicherung geleistet: „Bonizahlungen und Tarifsteigerungen wurden ausgesetzt bzw. in die Zukunftssicherung gegeben. Die Beschäftigten sind damit einmal mehr in Vorleistung gegangen. Jetzt muss auch der Volkswagen-Vorstand Verlässlichkeit zeigen, konkrete Perspektiven aufzeigen und sich an die bisher getätigten Zusagen zum Zukunftssicherungskonzept 2030 halten. Vor allem erwarten die Beschäftigten und ihre Familien endlich verbindliche Aussagen, wie die konkreten Zukunftspläne für das Werk aussehen.
Der Standort Kassel verfügt über hochqualifizierte Beschäftigte und enormes Know-how. Dieses Potenzial müssen wir für die Transformation nutzen – und das gemeinsam mit den Beschäftigten. Deshalb muss der Konfrontationskurs des Vorstands der vergangenen Monate ein Ende haben. Hinter den Beschäftigtenzahlen eines jeden Standorts stehen Menschen und Familien. Dazu braucht es jetzt Klarheit und Sicherheit für die Beschäftigten des Kasseler Werks in Baunatal. Der Zukunftsplan darf nicht nur ein Sparprogramm sein – er muss eine echte Zukunftsperspektive für den Standort und den gesamten Konzern schaffen. Vor allem erwarten wir, dass das bei VW gelebte Miteinander in der betrieblichen Mitbestimmung nicht infrage gestellt wird und nun endlich klare Vereinbarungen getroffen werden“, so Bettermann und Kalveram abschließend.
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Veröffentlicht: 23.09.2026

