Boykottaufrufe von Sportgroßveranstaltungen habe eine gewisse Symbolik - mehr aber auch nicht!

21.01.2026
Ausgabe 102025 (Facebook-Titelbilder) (851 x 40 px).png
In der heutigen Ausgabe der HNA Kassel, wird die Frage aufgeworfen, ob angesichts der Haltung Donalds Trumps im Grönlandkonflikt und Zollandrohungen gegen die EU, nicht ein Boykott der WM im Sommer erfolgen sollte. Meine Auffassung dazu ist, dass eine WM für jeden Spieler der absolute Höhepunkt in der Karriere ist. Ein Boykottaufruf entfaltet zwar eine gewisse Symbolik, mehr aber auch zunächst nicht – außer, dass es die Sportler um ihren verdienten Lohn bringt.
Die FIFA mit Infantino an der Spitze ist gefordert, von Trump klare Bekenntnisse einzufordern, dass ausnahmslos alle Fans, die aus der ganzen Welt in die USA reisen, um die WM zu besuchen, auf jeden Fall sicher vor Übergriffen sind. Trump persönlich muss garantieren und unter Beweis stellen, dass er einen restlichen Funken von Anstand besitzt und friedliche und vor allem sichere Reisen zu den Spielen in den USA für alle Gäste gewährleistet – egal welcher Herkunft oder sexueller Orientierung.
Seine Drohgebärden wegen des sich zuspitzenden Grönlandkonflikts und irrsinnigen Zollforderungen, müssen wir Europäer auf anderer Ebene entschieden zurückweisen: Die Antwort seitens der EU muss Gegenzölle und auch eine Digitalsteuer oder Einschränkungen bei der Nutzung von Angeboten der US-Techgiganten beinhalten, wir sind schließlich ein starker Wirtschaftsraum, der seine Marktmacht gezielt einsetzen sollte – für eine sichere Organisation der WM ist jedoch die FIFA verantwortlich, die entsprechenden Druck auf Trump ausüben muss. Infantino pflegt schließlich entsprechende Kontakte zum US-Präsidenten.

Veröffentlicht: 30.01.2026

© Daniel Bettermann - SPD-Kandidat für den Wahlkreis Kassel
Datum des Ausdrucks: 30.01.2026